Systemische Kinder und Jugendpsychotherapie

„OBERSTES ZIEL MEINER THERAPEUTISCHEN ARBEIT
MIT KINDERN UND JUGENDLICHEN IST EIN TRAGFÄHIGES FUNDAMENT FÜR SEELISCHES WACHSTUM.“


Sibylle Ross

MUT BEFLÜGELT

Auf dem Weg zum Erwachsensein bewältigen Kinder und Jugendliche unterschiedliche Stufen der Entwicklung. Manche Hürde meistern sie ganz leicht. Andere stellen schwer zu überwindende Hindernisse dar. Vor allem, wenn Unvorhergesehenes über junge Heranwachsende hereinbricht.

Ein Glück, wenn sie Menschen begegnen, die zuhören, mitfühlen und die richtigen Worte finden. Wenn innere oder äußere Grenzen unüberwindbar scheinen oder wenn Gefühle Kinder und Jugendliche überfordern. Wenn der Alltag schwierig ist. Auch wenn Krankheiten, Todesfälle oder Trennungen Hoffnungen zerbersten, wenn Belastungen lahmlegen, stehe ich Kindern und Jugendlichen so empathisch wie fachkundig zur Seite. Und manchmal spendet auch mein Therapiehund Elli geduldig und zugewandt Trost.

Ich höre zu. Ich verstehe. Ich gebe Impulse.

In einem Raum des Vertrauens ist Platz für Sorgen und Nöte. Gemeinsam gehen wir Ängsten und Unsicherheiten auf den Grund.

Wir klären konkret, was beschwert, was hemmt und verunsichert. Und wir besprechen, wie es im Alltag leichter wird. Wenn es hilfreich ist, verankere ich gemeinsam mit Eltern oder Lehrern einen realistischen Fahrplan. Damit die Fortschritte auch in Zukunft und in allen wichtigen Lebensbereichen tragen.

Dann können junge Menschen persönlich wachsen.

Wenn sie aufblühen und Mut fassen. Wenn sie wieder Boden unter den Füßen spüren, ihre Stärken entfalten und wissen: Hier darf ich einfach ich selbst sein. Ich darf mich zeigen und alles hierlassen, was ich mit mir herumschleppe.

UND SEELEN BREITEN FLÜGEL AUS.

SYSTEMISCHE KINDER- UND
JUGENDPSYCHOTHERAPIE

Zu den wissenschaftlich anerkannten Verfahren der Psychotherapie für Kinder und Jugendliche zählen derzeit die Psychoanalyse/analytische Psychotherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie und die Systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Als Systemische Kinder- und Jugendpsychotherapeutin richtet sich mein Blick auf vorhandene Kompetenzen, Potentiale, Handlungsspielräume sowie positive Aspekte (Ressourcen) der Kinder
und Jugendlichen und deren sozialen Umfelds. Ich verfolge ein lösungsorientiertes, an Ressourcen anknüpfendes, therapeutische Vorgehen. Dabei geht es auch darum, den Nutzen des Problems oder Symptoms für das Kind oder den Jugendlichen zu sehen, denn sehr oft stellen die psychischen Auffälligkeiten eines Kindes den Versuch dar, mit einer schwierigen Lebenssituation, mit familiären Belastungen oder schwer aushaltbaren emotionalen Zuständen zurecht zu kommen. Das Symptom muss in der Systemischen Kindertherapie nicht „weggemacht“ werden, sondern kann durch Perspektivenwechsel, Musterunterbrechung und emotionale Arbeit integriert werden. Dabei spielt mein professioneller Blick auf das familiäre Gefüge und die soziale Situation der Klienten
sowie der Einbezug wichtiger sozialer Bezugspersonen, vorallem der Eltern eine wichtige Rolle. Zu den Interventionsstrategien meiner systemisch-integrativen therapeutischen Arbeit gehören viele metaphorische und erlebnisaktivierende, kreative sowie spielerische Methoden aus den Bereichen Psychodrama, Hypnotherapie, Kunst- und Körpertherapie.

In fachlich begründeten Fällen führe ich mit meiner Berner Sennhündin eine tiergestützte Therapie durch. Hunde wirken einerseits beruhigend und als Sicherheitssignal, andererseits funktioniert ihre Kommunikation anders als die zwischenmenschliche Kommunikation. Hunde besitzen außerdem einen hohen Aufforderungscharakter, was Kontaktaufnahme und Zuwendung betrifft.

Es wird angenommen, dass beim Streicheln von Hunden Glückshormone wie Endorphine und Oxytocin (Kuschelhormon) ausgeschüttet werden. D. h. die Befindlichkeit der Klienten verbessert sich bei Anwesenheit eines Hundes in der therapeutischen Situation.